Zukunft der Elternschaft

Im Zuge des internationalen Symposiums zur Zukunft der Elternschaft, am 28. bis 29.11.2018 im Josephinum in Wien wurden viele Einblicke in die Themenbereiche der Reproduktion und Elternschaft, zur aktuellen Lage in Österreich und zu zukünftigen nationalen und internationalen Entwicklungen gegeben.

Besonders sind die folgenden Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin hervorzuheben:

  • Gentechnik & “gene mapping” (Genkarte),
  • Recht auf Informationen zur genetischen Abstammung,
  • Elternschaft durch Reproduktionsmedizin und Leihmutterschaft,
  • Rückgang der Zahlen der „intercountry adoption“ (internationalen Adoption).

mehr zum Thema

Literaturempfehlung:  Françoise Baylis und Carolyn McLeod, Family-Making: Contemporary Ethical Challenges, Oxford University Press, 2014

 

Pupille

Théo wird am Tag seiner Geburt zur Adoption freigegeben. Die Mutter hat sich eine anonyme Geburt gewünscht, bei der sie ihre Identität nicht preisgibt, aber zwei Monate Zeit hat, um ihre Entscheidung zu widerrufen. Alle Mitwirkende  (Jugendamt und Adoptionsstelle) machen sich an die Arbeit. Die einen kümmern sich während der Übergangszeit um das Baby, die anderen suchen nach der künftigen Adoptivmutter. Die 41-jährige Alice wartet bereits seit zehn Jahren auf ein Kind.

Der Film läuft seit dem 5. Dezember in Frankreich.

Trailer (OmeU)

Interview Regisseurin und Schauspielerinnen